? E-Invoicing – wir sprechen Ihre Sprache
E-Invoicing

Sprechen Sie E-Invoicing?

| | Director Business Unit E-Invoicing/SAP&Web Prozesse, SEEBURGER AG
Sprechen Sie E-Invoicing?

Seit dem Turmbau zu Babel (Gen 11,1-9 EU), glaubt man dem alten Testament, schlägt die Menschheit sich mit dem Fluch der Sprachverwirrung herum. Fragen Sie sich nun, was diese Problematik denn mit E-Invoicing, eingedeutscht E-Rechnung, zu tun hat? Dann lesen Sie, wie es weitergeht:

Dass die Erzählung über den Turmbau zu Babel kein Happy End hat, ist auch Bibelfremden bekannt. Nach dem Hochmut kommt bekanntlich der Fall. Die Menschheit wurde für ihre anmaßende Turmbauaktion mit einem Wirrwar aus vielen unterschiedlichen Sprachen bestraft. Aus der einen gemeinsamen Ursprache machte Gott kurzerhand viele verschiedene, sodass keiner den anderen mehr verstand. Aufgrund dieser unüberwindbaren Verständigungsschwierigkeiten konnte der Turm nicht vollendet werden. Die Menschheit gab auf und zertstreute sich über die ganze Erde. So muss sie bis heute mit den Folgen des megalomanischen Wolkenkratzer-Projektes fertig werden und mühsam Sprachen lernen, um sich global, privat wie geschäftlich, verständigen zu können.

Für die einen, allen voran die Sprachwissenschaftler, ist die babylonische Sprachverwirrung der Himmel. Sie empfinden die Vielzahl und Vielfalt der Sprachen als kulturelle Bereicherung. Ja, es wurde sogar ein europäischer Tag der Sprachen eingeführt, mit dem die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa und darüber hinaus aufrechterhalten und gefördert werden soll. Für so manch anderen fühlt sich jedoch das Vokabeln Lernen, die Worte in einen grammatikalisch korrekten Satzbau zu bringen und dann auch noch richtig auszusprechen, nach wie vor wie eine Strafe Gottes an. Die Sprachverwirrung macht jedoch nicht nur Schülern und Touristen das Leben schwer.

Heutzutage kommunizieren auch Maschinen und ganze digitale Ökosysteme über Sprachen. Jedoch, Sie ahnen es, auch hier hat sich die Menschheit, vorbelastet wie sie seit biblischen Zeiten nunmal ist, nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen können. Auch in der modernen digitalen Ökonomie führt die Sprachvielfalt, z. B. bei den elektronischen Nachrichtenstandards mit ihrer unterschiedlichen Syntax und Semantik, zu erheblichen Herausforderungen und Aufwänden, wie zum Beispiel beim E-Invoicing. Und hier kommen wir, SEEBURGER, ins Spiel.

E-Invoicing-Standards zur besseren Verständigung

Die digitale Mehrsprachigkeit hat nicht nur innerhalb der EU, sondern weltweit dafür Sorge getragen, dass z. B. E-Rechnungen in unterschiedlichen Formaten ausgetauscht werden. So werden bespielweise elektronische Rechnungen alleine in Deutschland in EDIFACT Standard Invoice, XRechnung, ZUGFeRD, IDoc etc. ausgetauscht. Diese Vielfalt der Formate, mit der Handelspartner fertig werden müssen, wird durch die bilaterale, branchenspezifische und landesspezifische Syntax und Semantik auf die Spitze getrieben. Von einem einheitlichen E-Invoicing-Standard für elektronische Rechnungen ist die Menschheit heute beinahe so weit entfernt, wie von der prä-babylonischen gemeinsamen Ursprache – nun ja, beinahe.

Ein Lichtblick am Horizont ist Peppol. Peppol ist ein offenes E-Procurement-Netzwerk zum elektronischen Austausch von Rechnungen und anderen Dokumenten im Beschaffungsbereich über sogenannte Access Points. Es ermöglicht das Lernen von Vokabeln auf Basis nationaler Standards wie der XRechnung, Transportprotokollen wie AS4 und einem zentralen Teilnehmerverzeichnis. Es ist auf dem besten Wege, beim globalen E-Invoicing eine entscheidene Stellung einzunehmen und unterstützt heute bereits B2B- und B2G-Transaktionen in vielen Ländern weltweit.

Peppol Access Point Service für globales E-Invoicing und E-Procurement

SEEBURGER bietet einen Plug-and-Play“-Cloud-Service für Peppol an, über den Sie Peppol-Dokumente austauschen können. Um Sprachverwirrung zu vermeiden und für einwandfreie Verständigung zwischen den im Netzwerk beteiligten Parteien zu sorgen, sind unsere Dienste komplett unabhängig vom jeweils verwendeten ERP-System und beinhalten eine gesetzeskonforme Archivierung der Rechnungen.

Der SEEBURGER Peppol Access Point Cloud Service für E-Invoicing und E-Procurement
Abbildung 1: Der SEEBURGER Peppol Access Point Cloud Service für E-Invoicing und E-Procurement

SEEBURGER spricht E-Invoicing

Wir sprechen bereits E-Invoicing-Sprachen, übersetzen für Sie verschiedene Eingangsformate in das passende Ausgangsformat. Der Service kann einfach an Ihr ERP-System angedockt werden und unterstützt die Formate PDF, ZUGFeRD und XRechnung. Ihre Rechnungsausgangs-Daten werden im entsprechenden Rechnungsformat von der SEEBURGER Cloud entgegengenommen. Dann werden die Daten automatisch im ZUGFeRD-, PDF- oder XRechnungs-Format via E-Mail mit MFT-Download-Link, Email-Anhang und über Peppol an Ihren Kunden übermittelt.

Wenn wir Ihnen Fragen zum Thema E-Invoicing beantworten können, oder Sie auf der Suche nach einer passenden E-Invoicing-Lösung sind, kontaktieren Sie uns gerne.

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Rolf Holicki

Ein Beitrag von:

Rolf Holicki, Director Business Unit E-Invoicing, SAP&Web Prozesse, ist verantwortlich für die SAP-/WEB-Applikationen. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrungen in den Bereichen E-Invoicing, SAP, Workflow und Geschäftsprozessautomatisierung. Rolf Holicki ist seit 2005 bei SEEBURGER.