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MFT – Managed File Transfer

MFT: Jenseits der Grenzen von EDI

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MFT: Jenseits der Grenzen von EDIDie Geschäftsprozesse von Unternehmen vieler Branchen sind inzwischen hochgradig miteinander vernetzt. Es handelt sich hierbei um strukturierte Daten, die in der Regel per Electronic Data Interchange (EDI) ausgetauscht und verstanden werden. Aber wussten Sie, dass diese strukturierten Daten nur 20 % aller Daten weltweit ausmachen? Die restlichen 80 % sind unstrukturierte Daten, die sowohl von Mensch zu Mensch als auch zwischen IT-Systemen ausgetauscht werden. Der Austausch solcher Daten liegt jenseits der Grenzen von EDI.

 

 

 

EDI – eine passende Methodik für strukturierte Daten – ist für unstrukturierte Daten nicht geeignet

Schon seit den 1970er Jahren tauschen Unternehmen im B2B Bereich Daten per Electronic Data Interchange (EDI) aus. Seitdem hat sich eine Menge getan.  EDI wurde entwickelt, um auf effiziente Art kleine Dateien (typischerweise im KB-Bereich) mit prozessorientierten, strukturierten Daten auszutauschen. Hierfür wird es nach wie vor erfolgreich eingesetzt. Der Begriff „strukturiert“ bezieht sich dabei auf Daten, die einem zwischen beiden Unternehmen vereinbarten Standard entsprechen. In vielen Branchen wurden einheitliche EDI Standards definiert, an die sich alle Unternehmen halten müssen.

Doch 50 Jahre nach den Anfängen von EDI finden wir uns in einer Welt wieder, in der Geschäftsprozesse über die Grenzen des reinen Austauschs kleiner strukturierter Dateien zwischen IT-Systemen hinausgehen. Wir haben es heute mit Dateigrößen im MB-, GB-, TB- und sogar PB-Bereich zu tun, die nicht nur zwischen IT-Systemen, sondern auch zwischen Personen ausgetauscht werden. Dies sind zum Beispiel seismische Untersuchungsdaten in der Öl- und Gasindustrie, Entwicklungsstände für Spiele in der Spieleindustrie, Risikoanalyseberichte in der Versicherungsbranche usw. Große Dateien wie diese enthalten oft sensible Daten, für deren Austausch die Sicherheit bei der Datenübertragung unbedingt gewährleistet sein muss. EDI ist für diese großvolumigen, teilweise unstrukturierten Daten schlicht und ergreifend nicht geeignet. Was kann man also tun?

Gängige Methoden für den Austausch großvolumiger, unstrukturierter, oft sensibler Daten haben ihre Nachteile

Wenn sich eine Dynamik (gleich welcher Art) verschiebt, versuchen wir damit klarzukommen, indem wir das Beste aus dem machen, was wir haben. Im Allgemeinen investieren wir nicht gerne in etwas Neues, es sei denn, es ist lässt sich absolut nicht vermeiden. So kann man beispielsweise beschließen, nicht in eine professionelle Lösung für den Austausch großer Dateien zu investieren. Ist dies jedoch sinnvoll, wenn am Ende Ihre Geschäftsabläufe durch diese Entscheidung beeinträchtigt werden? Nach wie vor versucht so manches Unternehmen, den Austausch großer und sensibler Dateien über E-Mail, „kostenlose“ File-Sharing-Dienste, per Post verschickte Speichermedien, FTP oder über gemeinsam genutzte Netzwerkspeicherplätze zu bewältigen. Auf den ersten Blick erfüllen all diese Methoden zwar ihren Zweck – allerdings nicht besonders gut. Das liegt daran, dass diese meist vor Jahrzehnten eingeführten Methoden und Technologien die heutigen Anforderungen von Unternehmen an den Dateiaustausch schlicht nicht vorhersehen konnten. Jede dieser Vorgehensweisen hat individuelle Nachteile, die alle damit zu tun haben, dass sie entweder i) der Verpflichtungen zur Einhaltung des Datenschutzes nicht nachkommen, ii) das geistige Eigentum und/oder die IP-Rechte nicht ausreichend schützen und iii) nicht effizient genug sind, damit Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wie also das Problem des Austauschs großvolumiger, unstrukturierter und oft sensibler Daten in den Griff bekommen? Wir haben einen Vorschlag – er lautet Managed File Transfer (MFT).

MFT – Sicherheit für Datenaustausch jeglicher Art

In IT-Fachkreisen gilt Managed File Transfer (MFT) als eine moderne Methode, um die Anforderungen an den sicheren Austausch großer Dateien zu erfüllen. Stellt sich jedoch die Frage, wie die richtige, für Ihr Unternehmen passende MFT-Lösung auswählen? Im MFT-Bereich gibt es zahlreiche Anbieter, die sich entweder auf den Dateitransfer von Mensch zu Mensch oder von System zu System spezialisiert haben. Die menschenorientierte Übertragung erfolgt in der Regel durch das Herunterladen von Anhängen von einem regulären E-Mail-Server und deren Versand über einen dedizierten sicheren Server. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Anhänge auf eine Größe unterhalb des E-Mail-Server-Limits (typischerweise 8MB bis 12MB) zu beschränken. Die Dateien werden außerdem verschlüsselt gesendet und mit Prüfprotokoll versehen. Die systemorientierte Übertragung erfolgt in der Regel durch den Einsatz eines zuverlässigen Übertragungsprotokolls, das mit Übertragungsunterbrechungen, unvollständigen Dateien, doppelten Dateien, Umbenennung von Dateien usw. umgehen kann, wiederum mit Prüfprotokoll. Allerdings fallen nicht alle Anforderungen an die Dateiübertragung in die Kategorie, ausschließlich menschen- bzw. systemorientiert zu sein. Diese beiden Betriebsarten müssen oft miteinander kombiniert werden, wenn z. B. ein Mensch, im Falle eines Verkehrsunfalls, Informationen, Bilder, Videos usw. von seinem Mobiltelefon sicher an die Server seiner Versicherungsgesellschaft senden möchte, oder wenn die Gesundheitsakten von Patienten sicher von den Servern eines Krankenhauses an Ärzte zur Patientenberatung geschickt werden müssen.

Daraus folgt aus unserer Sicht, dass eine moderne Lösung für den sicheren Austausch unstrukturierter Daten sowohl die menschen- als auch die systemorientierten MFT-Anforderungen abdecken muss, einschließlich aller dazwischenliegenden Permutationen. Zusätzlich muss jedoch auch weiterhin der strukturierte Dateiaustausch über EDI unterstützt werden. All dies, auf einer einzigen Plattform, auf Basis einer selbst und einheitlich entwickelten Codebasis – das bietet Ihnen SEEBURGER.

Wenn Sie also Ihre IT modernisieren und in MFT investieren möchten, sprechen sie uns an.

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Ian Goldsmith

Über den Autor:

Ian Goldsmith ist Business Development Director bei SEEBURGER. Mit 25 Jahren Integrationserfahrung in den Bereichen Entwicklung, Beratungsmanagement, Pre-Sales, Lösungsmanagement, Account-Management und Marketing versteht er die Integrationsanforderungen von heute (und morgen) aus allen Perspektiven.