API-Integration: Erschließen Sie das volle API-Potenzial
API-Management

Warum API-Management-Projekte ohne API-Integration teuer und langsam werden

| | SVP Strategic Product Management, SEEBURGER
Warum API-Management-Projekte ohne API-Integration teuer und langsam werden

Viele Unternehmen starten mit hohen Erwartungen API-Management-Projekte. Der „API-First“ Design-Ansatz führt leider oft zu einem Dilemma: Wie kann die benutzerfreundlich gestaltete API, das „API-Produkt“, nun tatsächlich mit der Backend-Infrastruktur integriert werden? Bietet eine vorhandene Lösung für die Verwaltungsaufgaben bereitgestellter APIs auch eine Lösung, diese mit der vorhandenen Backend-Infrastruktur zu integrieren? Falls nicht, führt dies zu hohen Aufwänden für ohnehin kaum verfügbare Backend-Entwickler. Alternativ setzen Unternehmen daher Standardsoftware für die Aufgabe der API-Integration ein. So können sie API-Management-Projekte beschleunigen und den Erfolg der damit verbundenen Business-Initiativen sichern.

Kein erfolgreiches API-Management ohne API-Integration

APIs haben sich als der präferierte Ansatz zur Bereitstellung des Echtzeitzugriffes auf Daten oder System-Funktionen etabliert (Anwendungsfall API-Provisioning). APIs werden allerdings ohne die Berücksichtigung einer effizienten API-Implementierung in der eigenen Backend-Infrastruktur designt: Leitprinzipien wie „API-First“ bestimmen, dass eine API so zu designen ist, dass sie von möglichen Nutzern oder Konsumenten der API möglichst einfach und selbsterklärend genutzt werden kann. Das ist richtig und gut, denn es erhöht die Adoptionsrate dieser sogenannten „Outer-APIs“.

Viele Unternehmen stellen jedoch schnell fest, dass ihre spezialisierten API-Management-Lösungen, die auf die Verwaltungsaufgaben der APIs spezialisiert sind, Möglichkeiten der API-Integration mit Backend-Systemen und die Orchestrierung der Bereitstellung von Daten- und Funktionszugriffen auf Basis der gesamten Backend-Infrastruktur sehr unzureichend abdecken.

Oft bieten reine API-Management-Lösungen lediglich Werkzeuge für die API-Mediation an, um die Vermittlung sogenannter „Inner-APIs“ mit „Outer-APIs“ (die anschließend final für externe API-Nutzer in einer API-Management-Lösung bereitgestellt werden) zu bewerkstelligen. Wie aber werden „Inner-APIs“ erschaffen, wie wird also die bestehende Backend-Infrastruktur vollständig API-fähig gemacht?

Fakt ist: Die meisten Systeme und Applikationen bringen keine ausgereiften und flexiblen API-Schnittstellen mit. Sind vereinzelte API-Schnittstellen vorhanden, stellt sich schnell die Frage, ob diese für den Anwendungsfall ausreichend sind bzw. ob diese eine Orchestrierung von komplexeren Daten- oder Funktionsaufrufen zur Unterstützung der „Outer-APIs“ ermöglichen können? Was, wenn die API-Management-Lösung in einer Vendor Cloud oder Public Cloud betrieben wird, die Backend-Infrastruktur aber On-Premises oder gar in einem Multi-Cloud-Szenario verfügbar ist? Wie lösen wir also nachhaltig das Problem, „Inner-APIs“ bereitzustellen oder die „Outer-APIs“ direkt zu implementieren?

Wenn diese Fragen aufkommen, ist die Erkenntnis gereift, dass eine API-Management-Lösung eine effiziente Lösung für API-Integration benötigt.

Backend-Entwickler sind keine effiziente Alternative zu einer Standardlösung für API-Integration

Viele IT-Organisationen beschließen, über Backend-Entwickler dafür Sorge zu tragen, dass die Systeme und Applikationen der Backend-Infrastruktur „API-ready“ werden. Manchmal werden über Programmierung „Inner-APIs“ entwickelt, um sie für mehrere Anwendungsfälle nutzen zu können, manchmal werden die „Outer-APIs“ aber durch Codierung direkt implementiert. Im Ergebnis stellt sich heraus, dass diese Formen der API-Integration zum mühsamsten und zeitaufwendigsten Teil einer API-Initiative werden:

Mehr als ein Drittel des Aufwands und der Zeit, die für ein API-Projekt oder eine API-Initiative benötigt werden, entfallen erfahrungsgemäß auf die Backend-API-Integration – sofern diese Entwicklungsspezialisten überhaupt ausreichend zur Verfügung stehen.

Nicht verwaltete API-Integration
Abbildung 1: Nicht verwaltete API-Integration

Was mittelfristig viel gravierender ist: Die selbstentwickelte Integrationslogik und die Nutzung diverser Schnittstellentechnologien ist in einer Vielzahl unterschiedlicher Programmcodes verborgen, die dezentral verteilt sind. Dies erschwert Wartung, Unterstützung, Änderung oder Wiederverwendung codierter API-Integrationen dramatisch – von Fehlersuche und Fehlerbehebung im operativen Betrieb ganz zu schweigen.

So wird Ihre API-Initiative mit einer ganzheitlichen API-Solution zum Erfolg

Eine professionelle Lösung zur API-Integration nimmt Ihnen diese Herausforderungen ab. Mit der SEEBURGER Business Integration Suite (BIS) entfällt der dargestellte Programmieraufwand und die damit verbundenen Nachteile. Die SEEBURGER BIS schafft an einer zentralen Stelle Effizienz und Wartbarkeit für die Aufgabe der API-Integration, ob es nun Inner-APIs oder Outer-APIs sind. Im ersten Schritt werden mit Standardwerkzeugen, Adaptern und Konnektoren System- und Applikationsverbindungen per Konfiguration eingerichtet. Beliebige APIs können nun per Design einfach bedient werden – oder im komplexeren Fall orchestriert über mehrere benötigte Backend-Systeme implementiert werden.

Verwaltete Integration - Inner APIs
Abbildung 2: Verwaltete Integration – Inner APIs

So wird Ihre gesamte Backend-Infrastruktur API-fähig und das Ergebnis ist einfach und zentral zu warten, wiederzuverwenden und zu pflegen. Sie sparen also Aufwand, Zeit und Arbeitskraft, die durch die Individual-Entwicklung im Backend entstehen würde. Integrationsteams stellen so erfolgreiche API-Initiativen in Ihrem Unternehmen sicher.

Die SEEBURGER API-Solution ergänzt dabei auch problemlos API-Management-Lösungen von Drittanbietern. Ihre API-Designer, API-Tester, API-Entwickler und das Integrations-Team können gemeinsam an Projekten arbeiten und ihre bevorzugten Tools für bestimmte Phasen des API-Lebenszyklus nutzen.

Die Vorteile der SEEBURGER BIS API-Solution

  • Geringer Zeit- und Arbeitsaufwand für die API-Integration:
    Standard-Adapter und -Konnektoren liefern die passende Integrationstechnologie für eine große Anzahl von Backend-Systemen und Applikationen – und das ganz einfach per Konfiguration.
  • Investitionsschutz durch Nachhaltigkeit und Zentralisierung:
    Zentrale Konfiguration, Wartbarkeit und zentrales Management statt dezentraler Codierung schaffen eine nachhaltige API-Fassade Ihrer Backend-Landschaft.
  • Mehr Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Sicherheit:
    Ganz einfach durch Entkopplung von Outer-APIs und der Backend-Infrastruktur.
  • Einfache Übernahme oder Anpassung von APIs:
    Da die Backend-Schnittstellen direkt auf APIs zugewiesen und per Design angepasst oder erweitert werden können.
  • Mehr Leistung:
    SEEBURGER BIS kann sehr hohe Lasten bewältigen und managen, die bei Erfolg Ihrer API-Initiativen unweigerlich entstehen.
  • Wiederverwendung implementierter Schnittstellen und APIs:
    Verwenden Sie bereits konfigurierte Verbindungen zu Backend-System und Applikationen oder re-kombinieren Sie bereits implementierte APIs für die Integration weiterer APIs.

Die SEEBURGER BIS API-Plattform ist die perfekte Lösung oder Ergänzung, um das volle Potenzial Ihrer API-Management-Infrastruktur zu erschließen und Ihre API-Projekte deutlich zu beschleunigen. Mit umfassenden API-Integrationsmöglichkeiten wird selbst anspruchsvolle Backend-Integration zu einer simplen Schnittstellenkonfiguration, die Ihre Integrationsteams spielend umsetzen können. Über die hybride Integrationsplattform lässt sich Ihr gesamter Daten- und Informationsfluss im Rahmen Ihrer API-Initiative mühelos orchestrieren, verwalten und überwachen.

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Thomas Kamper

Ein Beitrag von:

Thomas Kamper, SVP Strategic Product Management, ist verantwortlich für strategische Produktinitiativen im Zusammenhang mit allen Business Integrationstechnologien und -lösungen von SEEBURGER. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf API-Lösungen und Big Data. Er ist auch für Lösungen verantwortlich, die es Unternehmen ermöglichen, Herausforderungen hinsichtlich Transparenz und Kontrolle zu meistern, wenn ihr Tagesgeschäft auf die reibungslose Ausführung digitalisierter Geschäftsprozesse angewiesen ist. Er ist im Dezember 2017 wieder bei SEEBURGER eingetreten. Zuvor war er als Interims-Manager und Business Advisor tätig. Er unterstützte dabei viele Jahre das C-Level von Software- und Cloud-Service-Anbietern, ihre strategischen Produktinitiativen erfolgreich umzusetzen.