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Vier bewährte Ansätze, mit denen Banken ihren Zahlungsverkehr modernisieren können

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BankingDamit Ihre Modernisierungsma√ünahmen greifen, bleiben Sie bei den bew√§hrten Methoden. F√ľr den digitalen Zahlungsverkehr empfehle ich vier Wege, mit denen Sie Ihre Modernisierungsma√ünahmen, Unternehmensanbindung und Verf√ľgbarkeit optimieren und dabei profitabel bleiben.

Viele Banken, Unternehmen und Betriebe tun sich nach wie vor schwer, mit der Modernisierung im Zahlungsverkehr Schritt zu halten. Weltweit orientieren sich Zahlungsnetzwerke und Clearingstellen an ISO 20022 und anderen Industriestandards, wodurch Initiativen wie Open Banking, Echtzeit-Zahlungen und weitere erm√∂glicht werden. Dar√ľber hinaus fordert die SWIFT-Initiative f√ľr den globalen Zahlungsverkehr (gpi) von den Banken, im Rahmen ihrer Modernisierungsma√ünahmen auf ISO 20022 umzustellen. Die Modernisierung des Zahlungsverkehrs hat viele Vorteile, darunter eine schnellere Erzielung von Einnahmen, doch stehen Banken, Unternehmen und Betriebe vor einer Reihe von Herausforderungen, die den Fortschritt bremsen.

Viele Unternehmen in der Finanz- und Bankenbranche setzen auf Mainframes und Legacy-Anwendungen. ¬†Die meisten suchen bereits nach innovativen Wegen, um ihren Zahlungsverkehr zu modernisieren. Die Abh√§ngigkeit von hausinternen Systemen schr√§nkt jedoch ihre Agilit√§t ein und steht umfassenden Modernisierungsbestrebungen im Wege. Auch wenn sich die F√ľhrungskr√§fte des Nutzens und der Rentabilit√§t einer Anbindung von Direktzahlungsl√∂sungen √ľber digitale Dienste und APIs bewusst sind, kann die Implementierung √ľber herk√∂mmliche Entwicklungszyklen sehr langwierig sein.

W√§hrend IT-F√ľhrungskr√§fte Modernisierungsstrategien entwickeln, um ihre Anwendungen schneller und agiler zu machen, suchen F√ľhrungskr√§fte und Bereichsleiter nach effektiven M√∂glichkeiten, die Modernisierung des Zahlungsverkehrs gewinnbringend einzusetzen. Banken vernetzen sich mit Gesch√§ftspartnern, die √ľber die Cloud individuelle Dienstleistungen anbieten, doch die Zahlungsabwicklung erfolgt h√§ufig intern, auf propriet√§ren Systemen. IT-F√ľhrungskr√§fte k√§mpfen mit Konnektivit√§tsproblemen, isolierten Anwendungen und teuren, fortlaufenden Integrationsbem√ľhungen, die die Komplexit√§t ihrer stetig wachsenden Anwendungs-Stacks immer weiter erh√∂hen.

Um Modernisierungsma√ünahmen wirksam umzusetzen, bleiben Sie am besten bei den bew√§hrten Methoden. Im Fall des digitalen Zahlungsverkehrs empfehle ich vier bew√§hrte Ans√§tze, mit denen Sie Ihre Modernisierungsma√ünahmen, die Unternehmensanbindung und Verf√ľgbarkeit beschleunigen k√∂nnen und weiterhin profitabel bleiben.

Abbildung 1: Digitale Zahlungen: Banken erhöhen ihre Modernisierungsanstrengungen im Zahlungsverkehr

Nr. 1 ‚Äď Behalten Sie die Wiederverwendbarkeit im Blick

Eines der Hauptziele der Modernisierung des Zahlungsverkehrs ist eine beschleunigte Bereitstellung von Diensten. Entwicklungsteams, die immer wieder bei null anfangen oder monolithische Anwendungsstrukturen immer weiter ausbauen, können mit den Anforderungen unseres sich rasch wandelnden digitalen Umfelds nicht mithalten. Seit den Anfängen objektorientierter Sprachen und Designmuster versuchen Softwareteams, die Entwicklung wiederverwendbarer Architekturen zu perfektionieren.

Ich habe festgestellt, dass die Modernisierungsbestrebungen dem Aspekt der Wiederverwendbarkeit eine neue Dimension verliehen hat. Die Entwicklung von Mikrodiensten, die durch ein Umdenken bei DevOps vorangetrieben wird, basiert auf wiederverwendbaren Code-Komponenten und wiederholbaren Implementierungsabl√§ufen, die ein schnelleres Bereitstellen von Diensten erm√∂glichen. Der Motor f√ľr eine erfolgreiche Entwicklung von Mikrodiensten und CI/CD-Pipelines ist eine Orchestrierungsschicht, die mit der Entwicklungsgeschwindigkeit, dem Produktumfang und technischen Neuerungen Schritt halten kann. Wiederverwendbarer Code und wiederverwendbare Workflows verringern bei richtiger Orchestrierung auch das Risiko menschlicher Fehler und erh√∂hen die Bereitstellungsstabilit√§t.

Bei der Modernisierung des Zahlungsverkehrs sollten Sie Konzepte entwickeln, die sowohl Ihre Bestandskunden weiterhin unterst√ľtzen, als auch bereits auf zuk√ľnftige Entwicklungen vorbereiten.

Nr. 2 ‚Äď Verwenden Sie ein Integrationskonzept, das Ihr Entwicklungsteam agil h√§lt

Ganz gleich, ob Ihr Unternehmen √ľber Hunderte von Entwicklern oder nur eine Handvoll verf√ľgt, sie stellen eine endliche Ressource dar. Bei herk√∂mmlichen Entwicklungsprojekten wurde oft f√ľr das Erzielen einer einzigen L√∂sung das Personal kostenintensiv aufgestockt. Nachdem die Aufgabe erledigt war, verlie√ü Ihr Vertragsteam das Unternehmen dann wieder, nahm sein Wissen mit und Ihre Kompetenzl√ľcke wurde dadurch nur vergr√∂√üert. Diese selbstentwickelten Anwendungen wurden mit der Zeit immer teurer, da neue Funktionen st√ľckweise implementiert wurden, wodurch die Komplexit√§t der Verwaltung und das Sicherheitsrisiko stetig anstiegen.

Modernisierung bedeutet, mit den vorhandenen Ressourcen mehr zu erreichen und gleichzeitig Kosten zu senken. Dazu geh√∂rt auch, den Wert des Teams zu maximieren, das Sie bereits besch√§ftigen.¬† Eine zuverl√§ssige Integrationsplattform ist die Basis, um die Modernisierung voranzutreiben und Ihr Entwicklungsteam bei Marktver√§nderungen agil zu halten. Integrationskonzepte erm√∂glichen Ihnen die fortgesetzte Nutzung Ihrer firmeneigenen Legacy-L√∂sungen und gleichzeitig zu einem kosteng√ľnstigen Entwicklungsmodell √ľberzugehen, das moderne Schnittstellen und Agilit√§t in der Cloud bietet.

Ihr Erfolg hängt jedoch stark von der gewählten Integrationsplattform ab. Mit einer Plattform, die Ihre Legacy-Systeme Рselbst die Systeme, die noch auf Ihren Mainframes laufen Рschnell mit Cloud-Diensten und Ihren intern entwickelten Cloud-nativen und Cloud-fähigen Lösungen verbinden kann, können Sie in Ihrem eigenen Tempo auf einen vollständig modernisierten Anwendungs-Stack hinarbeiten.

Nr. 3 ‚Äď Bleiben Sie flexibel, um schnell auf st√§ndig neue Vorschriften reagieren zu k√∂nnen

Die Finanzindustrie steht unter Druck, mit Anforderungen wie sich √§ndernden Industriestandards und immer neuen Kundenerwartungen Schritt zu halten. Angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen im Zusammenhang mit ISO 20022 haben Organisationen nur begrenzt Zeit, zu reagieren. Und die Banken m√ľssen bei Bedarf neue Regierungsmandate, einschlie√ülich der Verf√ľgbarkeit von Krediten f√ľr kleine Unternehmen erf√ľllen, Zahlungsaufsch√ľbe gew√§hren und mehr.

Ich wei√ü, dass der Druck, auf Marktver√§nderungen zu reagieren, eine Menge Stress verursachen kann. Auf dem Laufenden zu bleiben ist eine st√§ndige Herausforderung f√ľr Organisationen, die sich immer noch haupts√§chlich auf ihre Legacy-Systeme verlassen. Wenn sich die Standards √§ndern, ein neues Mandat erteilt wird oder Ihre Kunden pl√∂tzlich mit neuen Dienstleistungen von der Konkurrenz abgezogen werden, haben Sie nicht jahrelang Zeit, sich anzupassen. Ihnen bleiben Monate oder nur wenige Wochen. Der Schl√ľssel zum Erfolg liegt nach meiner Erfahrung in einer Infrastruktur, die schnell neue Funktionen √ľbernehmen und Ihr Partner-√Ėkosystem entsprechend anpassen kann, denn sonst riskiert Ihre Organisation Vertragsstrafen und Verluste.

Integrationsl√∂sungen mit eingebetteten Funktionen, Bibliotheken, APIs oder Workflows k√∂nnen dazu beitragen, die Risiken, die mit vorgeschriebenen gesetzlichen √Ąnderungen verbunden sind, zu meistern ‚Äď unabh√§ngig von der Gr√∂√üe Ihrer Institution und Ihres Partner-√Ėkosystems. Durch die Automatisierung Ihrer L√∂sung √ľber ein agiles Integrationskonzept k√∂nnen Sie Funktionen, Dienste, Anbindungen und Partner zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungs- oder Integrationszyklus rasch integrieren und validieren.

Eine der Herausforderungen bei der Modernisierung des Zahlungsverkehrs besteht darin, die traditionellen Zahlungsmethoden beizubehalten und gleichzeitig intelligentere Zahlungen zu erm√∂glichen und Mehrwertdienste anzubieten. Die Verwendung von ISO 20022 als anerkanntes Format f√ľr die Orchestrierung von Zahlungen bietet die erforderliche Flexibilit√§t. Ein Integrations- und Orchestrierungsrahmen, der auf ISO 20022 standardisiert ist, ist der Schl√ľssel zur Modernisierung des Zahlungsverkehrs.

Nr. 4 ‚Äď Erw√§gen Sie g√ľnstige Cloud-Dienste

Aus der Sicht einer Bank, und insbesondere im Hinblick auf den Zahlungsverkehr, sind Datenschutz und -sicherheit von h√∂chster Bedeutung. Wie ich bereits erw√§hnt habe, st√ľtzt sich das Bankgewerbe weitgehend auf propriet√§re oder On-Premises-L√∂sungen, um h√∂here Sicherheit und Zugangskontrolle zu gew√§hrleisten. Ausgereifte Cloud-Infrastrukturen bieten jedoch ein noch nie dagewesenes Ma√ü an kosteng√ľnstiger Skalierbarkeit und Flexibilit√§t, insbesondere f√ľr Banken, die den Ausbau ihrer Partner-√Ėkosysteme vorantreiben. W√§hrend Banken ihre internen Anwendungen modernisieren, um mit der ISO 20022 konform zu gehen, stehen sie noch immer vor der Herausforderung, ihren Partnern vereinfachte Zahlungsportale bereitzustellen. Hier kann ein Cloud-Integrationskonzept hilfreich sein.

Mit einem Cloud-Integrationskonzept k√∂nnen Sie Zahlungsdienste sicher in der Cloud bereitstellen, und so die Zahlungsabwicklung beschleunigen und vereinfachen, ohne dass eine vollst√§ndige Code-Modernisierung erforderlich ist. Mit dem richtigen Framework k√∂nnen Sie Ihre L√∂sungen intern betreiben – sogar auf einem Mainframe – und gleichzeitig Low-Code/No-Code-Integrationsfunktionen anbieten. So k√∂nnen Sie Ihre Firmenkunden und KMU-Partner schnell anbinden. Und dank der Flexibilit√§t der Cloud-Infrastruktur k√∂nnen Ihre Bank, Ihre Kunden und Partner beliebig skalieren, wobei Datensicherheit und Zugriffskontrolle stets gew√§hrleistet sind. Durch den Wegfall umfangreicher Rechenzentrumserweiterungen zur Unterst√ľtzung Ihres wachsenden √Ėkosystems k√∂nnen Sie nicht nur massive Investitionskosten sparen, sondern Sie k√∂nnen diese Kosteneinsparungen auch an Ihre Kunden weitergeben, indem Sie ihnen ma√ügeschneiderte Integrationsl√∂sungen anbieten, die ihren Anforderungen und ihrem Budget entsprechen.

SEEBURGER unterst√ľtzt Sie bei der Modernisierung Ihres Zahlungsverkehrs mit einer agilen, sicheren und skalierbaren Business Integration Plattform, die auf 30 Jahren Erfahrung mit der Entwicklung bew√§hrter IT-L√∂sungen basiert. Wir haben bereits √ľber 10.000 Kunden weltweit dabei unterst√ľtzt, ihre IT-Systeme, Anwendungen, Cloud-Services und mobilen Anwendungen zu vernetzen, um hochleistungsf√§hige L√∂sungen zu erstellen, neue, innovative Gesch√§ftsmodelle einzuf√ľhren und ihre Modernisierungsstrategien voranzutreiben.

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Rakesh Kukkamalla

√úber den Autor:

Rakesh Kukkamalla, Enterprise Architect & VP Professional Services ist verantwortlich f√ľr die Leitung von Design, Entwicklung und Bereitstellung komplexer, leistungsstarker und skalierbarer Integrationsl√∂sungen f√ľr SEEBURGER. Seit seinem Eintritt bei SEEBURGER war er ma√ügeblich an der Migration und Konsolidierung von Legacy-Integrationsl√∂sungen auf hybride Integrationsplattformen f√ľr mehrere Organisationen in der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche beteiligt. Heute liegt sein Fokus auf der Unterst√ľtzung von Finanzorganisationen bei der Modernisierung des Zahlungsverkehrs durch die Einf√ľhrung von ISO 20022. Mit seiner Expertise in den Bereichen MFT, B2B, APIs und der Payments Integration Hub-L√∂sung von SEEBURGER ber√§t er Kunden auf der ganzen Welt. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Informatik des National Institute of Technology und einen Master-Abschluss in Informatik der Arizona State University.