E-Invoicing Frankreich: Es gelten neue Termine
E-Invoicing

UPDATE Frankreich verschiebt E-Invoicing und E-Reporting Mandat auf 1. Juli 2024

| | Produktmanager Softwareanwendungen/Dienstleistungen elektronischer Geschäftsdatenaustausch, SEEBURGER AG
Update E-Invoicing Mandat Frankreich September 2021

In der Sitzung des Ministerrats vom 15. September 2021 wurde verkündet, dass die Verpflichtungen zum B2B E-Invoicing und E-Reporting zwischen 2024 und 2026 umgesetzt werden sollen. In unserem Update vom 24. Juni 2021 war noch die Rede von 2023 bis 2025. Unternehmen können sich also über eine verlängerte Umstellungsfrist freuen. Verschaffen Sie sich nachstehend einen kurzen Überblick über die aktuellen Änderungen:

Der Versand elektronischer Rechnungen im B2B-Bereich wird für Unternehmen in Frankreich schrittweise, in mehreren Wellen zwischen 2024 und 2026, verpflichtend. Die Unternehmensgröße bestimmt hierbei den jeweiligen Termin, ab dem CTC B2B E-Invoicing und E-Reporting obligatorisch werden (s. Abbildung 1).

Ab 1. Juli 2024 gilt jedoch bereits für ALLE Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, privat wie öffentlich, die Verpflichtung, elektronische Rechnungen zu akzeptieren.

Der neue Roll-Out-Plan fürs CTC B2B E-Invoicing und E-Reporting Mandat in Frankreich:

Roll-Out-Plan CTC B2B E-Invoicing und E-Reporting Frankreich, Stand 15. September 2021
Abbildung 1: Roll-Out-Plan CTC B2B E-Invoicing und E-Reporting Frankreich, Stand 15. September 2021

Die allgemeine Einführung der elektronischen Rechnungsstellung bei inländischen Umsätzen zwischen Steuerpflichtigen (B2B) und für die ergänzende Übermittlung von Transaktionsdaten (internationales B2B, B2C und Zahlungsdaten) wird damit erst 18 Monate später als ursprünglich geplant zur Pflicht.

Für alle Details zur Einführung von CTC, B2B E-Invoicing und E-Reporting in Frankreich lesen Sie unsere ausführlichen Blogbeiträge vom 24. Juni 2021 und einführend vom 27. Januar 2020.

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Gerrit Onken

Ein Beitrag von:

Gerrit Onken ist seit 2010 bei der SEEBURGER AG als Produktmanager für Softwareanwendungen und für den Bereich Elektronischer Datenaustausch (EDI) tätig. Seine Schwerpunkte sind Lösungen für SAP, elektronische Rechnungsstellung (E-Invoicing) und die Digitalisierung von geschäftlichen und technischen Prozessen für global agierende Kunden. Ursprünglich gelernter Bankkaufmann, absolvierte Gerrit Onken ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Industriemanagement und Wirtschaftsinformatik. Nach seiner Tätigkeit in der Finanzbranche arbeitete er von 2004 bis 2010 als Manager und Projektleiter bei einer der fünf größten Unternehmensberatungen mit internationalen BPOs in der Banken- und Automobilbranche.