Cloud Services sind dank SEEBURGER noch einfacher zu nutzen.
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Trading-Partner-Stammdatenmanagement – noch mehr Vorteile für SEEBURGER-Cloud-Kunden

| | Presales Engineer Cloud & Managed Services, SEEBURGER
SEEBURGER Trading Partner Stammdatenmanagement birgt viele Vorteile fĂĽr Cloud Service Kunden

FĂĽr bestehende SEEBURGER-Cloud-Service-Kunden, die bereits unsere Integration Managed Services, iPaaS Services, Communication Services oder Public-Cloud-Services nutzen, ist das Trading-Partner-Stammdatenmanagement ab sofort noch einfacher, sicherer und transparenter. Lernen Sie die Vorteile kennen.

Kundenzufriedenheit steht bei SEEBURGER an erster Stelle. Um diese zu gewährleisten, stehen wir mit Ihnen in intensivem Austausch und entwickeln unsere Angebote stetig weiter. So konnten wir mit unseren Cloud-Service-Kunden das Trading-Partner-Stammdatenmanagement deutlich verbessern und als festen Service-Bestandteil in unser Cloud-Angebot aufnehmen. Der elektronische Datenaustausch (EDI) via SEEBURGER Cloud Services wird so nicht nur kostengünstiger und transparenter, sondern auch deutlich einfacher.

Das neue SEEBURGER Trading-Partner-Stammdatenmanagement

  1. Kosteneinsparung und einfachere Prozesse

Eine neu eingeführte, pauschale Monatsgebühr löst den bisherigen Prozess der Kostenübernahme pro Anpassung der Stammdaten (via Change Request) ab. In der Vergangenheit hat uns vor allem der Austausch von Zertifikaten bei Geschäftspartnern (Trading Partner), die an einen SEEBURGER Cloud Service angebunden sind, immer wieder vor Hürden gestellt. Der neue Ansatz vereinfacht den Prozess nicht nur, sondern er kann bei unseren Kunden gleichzeitig auch zu Kosteneinsparungen führen.

  1. Einfache und sichere Verwaltung von EDI-Adressen via Internet

Für die Kommunikation mit den Geschäftspartnern unserer Kunden betreibt SEEBURGER ein zentrales Kommunikations Gateway in der Cloud. Es ist über das öffentliche Internet erreichbar und wird für den sicheren Transport von EDI-Nachrichten zwischen unseren Kunden und deren Geschäftspartnern genutzt. Die dabei benutzten sogenannten Kommunikations-Endpunkte sind im Gateway durch eine jeweils eindeutige EDI-Kennung (EDI-Adresse) gekennzeichnet, die sich je nach Art des verwendeten Kommunikationsprotokolls (z. B. AS2 oder OFTP2) unterscheidet. Dadurch kann ein Kunde mehrere verschiedene EDI-Adressen für unterschiedliche Geschäftspartner benötigen.

Damit der Austausch von EDI-Nachrichten über das Gateway reibungslos funktioniert, müssen die EDI-Adressen angelegt, aktiviert und gepflegt werden. Ebenso muss die Verbindung zwischen dem Cloud-Kommunikations-Gateway und den EDI-System(en) des Kunden eingerichtet sein, der beispielsweise ein Produktions- und ein Testsystem betreibt. Die notwendigen Konfigurationen zur Verbindung und Verarbeitung der Daten auf dem EDI-System des Kunden sind unabhängig vom Kommunikationsgateway und können weiterhin auch dort eingerichtet und gewartet werden, dies gilt z. B. für das Einspielen von Mappings oder das Konfigurieren von Prozessen.

Darstellung Anwendungsbereich Trading-Partner-Stammdatenmanagement
Abbildung 1: Darstellung Anwendungsbereich Trading-Partner-Stammdatenmanagement

Wie funktioniert das Trading-Partner-Stammdatenmanagement?

Für die Einrichtung und Pflege von EDI-Verbindungen zu Geschäftspartnern muss der Kunde lediglich den verantwortlichen Kontakt seines Geschäftspartners an SEEBURGER mitteilen. SEEBURGER stimmt anschließend das zu verwendende Kommunikationsprotokoll mit diesem ab und beide tauschen die erforderlichen EDI-Adressen sowie andere relevante Verbindungsdaten aus. Auch der Geschäftspartner kann mehrere Kommunikationsendpunkte verwenden, z. B. für mehrere Produktionsstandorte oder für ein zusätzliches Testsystem.

In einer so genannten Partnervereinbarung wird dann je nach vereinbartem Kommunikationsprotokoll die zu verwendende EDI-Adresse des Kunden mit der EDI-Adresse des Geschäftspartners verknüpft. Nach erfolgreichem Verbindungstest erfolgt die Rückmeldung an den Kunden. Damit ist für SEEBURGER die Einrichtung abgeschlossen und die Verbindung aktiviert.

Der Umsetzungszeitraum richtet sich nach der Verfügbarkeit des Ansprechpartners beim Geschäftspartner. Erfolgt innerhalb von zwei Wochen keine Reaktion des Ansprechpartners, meldet SEEBURGER dies an den Kunden zurück. Dieser hat anschließend die Verantwortung, seinen Geschäftspartner zur aktiven Kontaktaufnahme mit SEEBURGER aufzufordern.

Welche Leistungen sind mit dem Trading-Partner-Stammdatenmanagement-Service abgedeckt?

Das Trading-Partner-Stammdatenmanagement wird ĂĽber eine MonatsgebĂĽhr abgerechnet und richtet sich nach der Anzahl der aktiven Kommunikationsendpunkte der angebundenen Trading Partner (Partner-Endpunkte). In der GebĂĽhr ist sowohl das technische Setup auf dem zentralen Cloud-Kommunikations-Gateway als auch die Anlage und Aktualisierung der Partnerstammdaten enthalten. Die Einrichtung der Kommunikationsendpunkte fĂĽr das Cloud-Produktions- bzw. Testsystem des Kunden auf dem Gateway umfasst die Protokolle AS2, OFTP2 sowie SFTP. Alle Anfragen zur Aktivierung, Deaktivierung oder Anpassung von Trading-Partner-Stammdaten werden dabei zentral ĂĽber den SEEBURGER Service Desk verwaltet und ausgefĂĽhrt.

Die monatliche Gebühr beinhaltet zudem den regelmäßigen Austausch von Zertifikaten vor Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer sowie typische Stammdatenänderungen aufgrund von Systemmigrationen (z. B. Änderung eines Hostnamens oder einer URL) auf dem SEEBURGER Kommunikations-Gateway.

Die Berechnung erfolgt ab dem Folgemonat der Aktivierung je Partner-Endpunkt. Wird ein und derselbe Partner-Endpunkt in mehreren Partnervereinbarungen genutzt (zum Beispiel durch Verbindung sowohl zum Produktions- als auch Testsystem des Kunden) ist die Gebühr nur einmal fällig (siehe Beispiel Kunde 3 in Abbildung 2).

Darstellung der GebĂĽhr pro Partner-Endpunkt
Abbildung 2: Darstellung der GebĂĽhr pro Partner-Endpunkt

Die Deaktivierung einer Partnervereinbarung kann der Kunde über das Change-Request-Verfahren beauftragen. Wird die letzte Partnervereinbarung zu einem Partner-Endpunkt deaktiviert, entfällt ab dem Folgemonat die monatliche Pflegegebühr für diesen Partner-Endpunkt.

Die Erstellung von neuen Partnervereinbarungen auf dem Gateway (Onboarding) ist separat ĂĽber das Change-Request-Verfahren durchzufĂĽhren

Für den Fall, dass der Kunde zusätzlich die Einrichtung der Kommunikationsendpunkte auf dem EDI-System durch SEEBURGER wünscht, können diese ebenfalls über das Change-Request-Verfahren durchgeführt werden.

 

Die Vorteile des Trading-Partner-Stammdatenmanagements fĂĽr SEEBURGER Kunden

Durch den ĂĽberarbeiteten Trading-Partner-Stammdatenmanagement-Service ergeben sich folgende Vorteile fĂĽr unsere Kunden:

  • geringere Kosten dank planbarer und transparenter monatlicher GebĂĽhr bei gleichzeitig reduziertem einmaligen Projektaufwand
  • pay per use – nur fĂĽr aktivierte Verbindungen entstehen Kosten, vor allem in einem Hochlauf- oder Ramp-Up-Szenario wirkt sich dies positiv auf die Belastungen eines EDI-Projekts bzw. -Budgets aus
  • höhere Stabilität und geringer Störungsanfälligkeit der TP-Verbindungen
  • stark reduzierter administrativer Aufwand auf Kundenseite
  • konsequente Umsetzung des Cloud-Gedankens dank vollständiger Ăśbernahme der Verantwortlichkeit durch SEEBURGER-Service-Teams („Peace-of-Mind“ Ansatz)

Wie kann SEEBURGER Sie unterstĂĽtzen?

SEEBURGER Cloud-Services machen die Integration und den elektronischen Austausch von Daten mit Geschäftspartnern einfach, transparent und sicher. Die SEEBURGER Business Integration Suite ist die Komplettlösung aus einer Hand mit modularen Services, die jederzeit bedarfsgerecht kombiniert werden können. Es gibt viele Möglichkeiten, die SEEBURGER Business Integration Suite in einer Cloud einzusetzen – sei es On-Premises in einer Private Cloud, in einer Public Cloud, als iPaaS oder als Fully Managed Service Integrationsplattform in der SEEBURGER Cloud.

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Manuel Veith

Ein Beitrag von:

Manuel Veith ist Presales Engineer für Cloud und Managed Services bei SEEBURGER. Manuel war von 2001 bis 2021 in der Automobilindustrie tätig, wo er die letzten zehn Jahre mit Abonnement- und Pay-per-Use-Geschäftsmodellen gearbeitet hat. Seit Kurzem ist er bei SEEBURGER, um seinen Abschluss in Wirtschaftsinformatik mit seiner Berufserfahrung im Vertrieb zu vereinen.