đź“Ś API: die Erweiterung im Portfolio des Integartion Teams
API-Management

Portfolio des Business Integration Teams um API erweitern „leicht gemacht“

| | IT Business Integration, OSRAM GmbH
Portfolio des Business Integration Teams um API erweitern „leicht gemacht“

Aktuell zeichnet sich in vielen Bereichen ein klarer – man könnte sogar sagen bedingungs- und alternativloser – Trend zum Einsatz von APIs ab.

Sowohl im privaten, als auch im geschäftlichen Umfeld nutzen wir alle – häufig ohne es zu wissen – bereits mehrfach täglich APIs direkt oder indirekt über Apps oder Webseiten auf unseren Smartphones, Tablets oder Notebooks, aber auch über Smart-Home-Komponenten wie Lautsprechern und Temperatursensoren.

Was eine API genau ist, wird beschrieben von Thomas Kamper in diesem SEEBURGER Blog Artikel.

Zusammengefasst, sind APIs also Schnittstellen, die einen Daten- bzw. Informationsaustausch in Echtzeit inklusive qualifizierter Rückmeldung auf technischer und inhaltlicher Ebene ermöglichen.

Sind APIs besser als klassische Integrations-Technologien?

Derzeit haben klassische Integrations- oder Schnittstellen-Technologien und APIs einen festen Platz im Portfolio des OSRAM Business Integration Teams. Dies ist vergleichbar mit einem Werkzeugkasten, der im Idealfall all die Werkzeuge beinhaltet, die zum jeweiligen Anwendungsfall passen. In manchen Fällen ist sogar die Kombination mehrerer Werkzeuge notwendig.

Besonders in sehr breit aufgestellten oder historisch gewachsenen Unternehmen ist in der Regel die reine Nutzung von APIs als Schnittstellentechnologie nicht möglich, da nicht zwangsläufig alle verwendeten Komponenten API-fähig sind oder gemacht werden können.

Ebenso ist der Verzicht auf APIs auch für solche Unternehmen nicht möglich, die aktuell überhaupt keine API-fähigen Komponenten verwenden. Eher früher als später wird ein Anwendungsfall auftreten, der zwingend den Einsatz von APIs erfordert. Sei es ein Kundenwunsch, eine Prozess-Optimierung oder auch nur ein Update einer bestehenden Software, der dann den Einsatz von APIs erforderlich macht.

In solchen Fällen ist eine breit aufgestellte Integrationsplattform notwendig, die klassische Schnittstellentechnologien, APIs, aber auch eine beliebige Kombination aus beiden abwickeln kann.

Was kann ich mit einer API tun?

Hier kann zwischen Anwendungsfällen unterschieden werden, an denen ausschließlich APIs beteiligt sind und solchen, bei denen eine Kombination mit klassischen Schnittstellentechnologien notwendig oder zumindest sinnvoll oder hilfreich ist.

Nachfolgend sind einige Beispiele beschrieben, was mit einer API getan werden kann. Hier sind beliebige Konstellationen denkbar, die für den konkreten Anwendungsfall nötigenfalls maßgeschneidert werden können.

Daten durchreichen: „BIS stellt API als Proxy bereit“

Hier wird im BIS eine API angeboten, die aus dem Internet oder Intranet aufgerufen werden kann und Informationen aus einem beliebigen API-fähigen Quellsystem bereitstellt.

Änderungen am Quellsystem, wie etwa neue Rechnernamen oder Ports, können ohne Wechselwirkung für den API-Konsumenten durchgeführt werden.

Beispiele für Anwendungsfälle bei OSRAM sind:

  • Abruf Produktinformationen ĂĽber eine Product-API
  • Abruf Tracking-Informationen ĂĽber eine API von Logistik-Partnern (z.B. aus SAP)
  • Abruf Bestelldetails ĂĽber einen OData Service in SAP (z.B. aus Salesforce)
  • Abruf Instruktionen ĂĽber einen OData Service (z.B. durch einen Logistik-Partner)

Kombination mit Integration: „BIS stellt API bereit“

Hier wird im BIS eine API angeboten, die aus dem Internet oder Intranet aufgerufen werden kann und Informationen aus einem beliebigen API-fähigen oder auch nicht API-fähigen Quellsystem bereitstellt.

Die API kann hierbei als Hülle gesehen werden, in der beliebige Aktivitäten durchgeführt werden können.

Dies kann der Zugriff auf eine Datenbank, ein Dateisystem, eine API oder jede beliebige andere Quelle und die Modifikation der Informationen, wie etwa die Konvertierung in ein beliebiges Format, wie XML oder JSON vor der RĂĽckmeldung an die API sein.

Dies kann aber auch der Zugriff auf mehrere Quellen, wie etwa auf eine Datenbank und auf eine API sein. Vor der RĂĽckmeldung an die API kann der BIS die Inhalte zusammenfĂĽhren und in ein beliebiges Format konvertieren.

Der API-Konsument kann hierbei nicht feststellen, woher die Daten ursprĂĽnglich kamen.

Kombination mit Integration: „BIS nutzt API mit nicht API-fähigem Quellsystem“

Die Informationen, die an die API übergeben werden, können aus beliebigen Quellen kommen, beispielsweise einer CSV-Datei, die per SFTP an den BIS übertragen wird. Der BIS konvertiert die Daten in ein API-typisches Format, wie JSON oder XML und übergibt diese an die aufzurufende API. Die Rückmeldung der API kann abgegriffen und archiviert oder per Mail versendet oder konvertiert und an das Quellsystem rückgemeldet werden.

Beispiele für Anwendungsfälle bei OSRAM sind:

  • Bereitstellung von Informationen fĂĽr Finanzdienstleister auf Basis einer CSV-Datei aus SAP
    (BIS empfängt CSV-Datei via SFTP, konvertiert nach JSON und überträgt an REST API des Partners)
  • Bereitstellung von Lieferavis fĂĽr Kunden auf Basis eines DESADV-IDoc aus SAP
    (BIS empfängt IDoc via tRFC, konvertiert nach XML und überträgt an REST API des Partners)

Kombination mit Integration: „BIS nutzt API mit nicht API-fähigem Zielsystem“

Der BIS ruft eine API zeit- oder ereignisgesteuert mit definierten Parametern ab. Die RĂĽckmeldung der API kann abgegriffen und archiviert oder per Mail versendet oder konvertiert und an verschiedene Zielsysteme verteilt werden.

Beispiele für Anwendungsfälle bei OSRAM sind:

  • Bereitstellung von Informationen von Marktdaten-Anbieter auf Basis einer JSON-Datei aus einer REST API
    (BIS holt die Daten zeitgesteuert ab, konvertiert in verschiedene Zielformate, wie CSV, XML, Datenbank-Tabelle und überträgt an verschiedene Ziele, wie SFTP, Fileshare, etc.)

Um die größtmögliche Flexibilität zu haben, ist also eine Integrationsplattform wie die SEEBURGER Business Integration Suite für OSRAM die richtige Wahl.

Neben den klassischen Integrationstechnologien stehen das API Management und das API Gateway als integrierte Standard-Komponenten zur VerfĂĽgung.

Dadurch kann der Aufbau eigener Infrastruktur vermieden, die Nutzung neuer Software, organisatorischer Prozesse oder auch Basis-Wissen erleichtert und Implementationszeit deutlich verkürzt werden. Dies ermöglicht auch, eine API-Anforderung nicht als lästige Pflicht und zusätzlichen Aufwand, sondern als Chance und Weiterentwicklung sehen zu können.

Fazit

Nach aktuellem Stand muss das Thema API in jedem Unternehmen und damit auch in jedem Business Integration Team beziehungsweise in jeder IT-Abteilung ein Thema sein.

Mit der neuesten Version des API Managements (inklusive API Gateway) als Teil der Business Integration Suite bietet SEEBURGER nicht nur für Nutzer und Interessenten einer Kombination aus API und klassischer Integration eine hervorragende Lösung an, sondern kann auch als eigenständige API Management-Lösung überzeugen.

Nur durch die Bereitstellung einer Plattform zur Bedienung von API-Technologien als Business Integration Service kann sich eine IT-Abteilung zukunftssicher aufstellen.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen?

Wir freuen uns hier ĂĽber Ihre Nachricht.

Teilen Sie diesen Beitrag, wählen Sie Ihre Plattform!
Oliver Rupprecht, IT Business Integration | OSRAM GmbH

Ăśber den Autor:

Oliver Rupprecht arbeitet seit 1995 fĂĽr OSRAM und befasst sich seit 2001 mit Business Integration und dem digitalen Wandel. Er ist verantwortlich fĂĽr die globale Integrationsplattform bei OSRAM und unterstĂĽtzt bei Beratung, Konzeption und Umsetzung von Integrations-Anforderungen.