Kollaborative Montage mit dem SEEBURGER Manufacturing Integration Bus

SEEBURGER

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Datenintegration für die kollaborative Montage

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Engineering

Kunden erwarten immer stärker individualisierte Produkte in Kleinstmengen. Das geht in der Industrie 4.0 bis zur individuellen Massenproduktion in der Losgröße 1. Wie ist das realisierbar ohne ein Entgleisen der Kosten?

Kollaborative Montage

Um den immer stärkeren Wünschen ihrer Kunden nach individualisierten Produkten in Kleinstmengen ökonomisch zu begegnen, setzen Industrieunternehmen zunehmend auf die kollaborative Montage, bei der Mensch und Roboter gemeinsam an einem Produkt arbeiten.

In dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „KoKoMo – Kompetenz Kollaborative Montage“ konnte SEEBURGER mit einem Integrationskonzept für die kollaborative Montage einen wichtigen Beitrag leisten. Vom Engineering über die eigentliche Montage bis zum Recycling eines Produkts entstehen verschiedenste Daten in einem sehr heterogenen Systemumfeld und dennoch müssen sie zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Format zur Verfügung stehen, zum Beispiel für die Steuerung der Montage. Diese Anforderung erfüllt der SEEBURGER Manufacturing Integration Bus auf Basis der SEEBURGER Business Integration Suite (BIS).

 

KoKoMo
Dr.-Ing. Seref Erkayhan (SEEBURGER AG) erläutert beim Projektabschlusstreffen in Chemnitz die im KoKoMo-Projekt erarbeiteten Integrationslösungen für die kollaborative Montage.

 

Im KoKoMo-Projekt konnte dies an einem Demonstrator der RWTH Aachen ebenso erfolgreich getestet werden wie auch in speziellen Anwendungsszenarien der drei beteiligten Industriepartner. Dabei wurde konsequent auf Basis aktueller Standards wie OPC UA gearbeitet und damit auch die Sicherheit der Daten auf dem Stand der Technik gewährleistet, so dass der SEEBURGER Manufacturing Integration Bus auch als Cloud-Lösung erfolgreich implementiert werden konnte.

Doch wie kann es gelingen, die Vielzahl an Systemen und Datenströmen innerhalb der heterogenen IT-Landschaft eines produzierenden Unternehmens zu verbinden und zu integrieren? Wie kann eine dynamische Arbeitsplanung aussehen und teilweise automatisch generiert werden? Welche Aufgabe erledigt der kollaborative Roboter, welche der Mensch? Wie wird die kollaborative Zelle angesteuert? Wie lässt sich der Prozess live mit einem angepassten Monitoring live beobachten? Wie können die bei der Montage entstehenden Prozessdaten gesichert und zur weiteren Auswertung zur Verfügung gestellt werden?

Diese und weitere Fragen werden wir in den kommenden Wochen und Monaten in einigen weiteren Blogbeiträgen zur Datenintegration in der Montage hier beantworten.

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Marcus Schneider

Über den Autor:

Dr.-Ing. Marcus Schneider arbeitet im SEEBURGER Research an der Integration der umfangreichen Datenströme im Bereich IoT und Industrie 4.0 vom Shop Floor bis zum Top Floor, insbesondere auf Basis moderner Standards wie OPC UA. Er promovierte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über das Informationsmanagement bei der kollaborativen Montage variantenreicher Produkte. Als Projektleiter im durch das BMBF geförderten Projekt KoKoMo (Kompetenz Kollaborative Montage) beschäftigte er sich mit der prototypischen Umsetzung von Integrationslösungen in mehreren Anwendungsfällen der Industriepartner auf Basis der SEEBURGER Business Integration Suite.