📌 Der Einsatz von APIs im Maschinen- und Anlagenbau

SEEBURGER

The Engine Driving Your Digital Transformation

API-Management

API-Integration und API-Management im Maschinen- und Anlagenbau

| | Senior Account Executive Process Industries, SEEBURGER AG
API-Integration und API-Management im Maschinen- und Anlagenbau

Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau stehen vor der Herausforderung, mit dem rasanten Technologiewandel mitzuhalten. Sie müssen sich verändern und ihren Kunden ein mobiles Erlebnis, Omni-Channel-Optionen und vieles mehr bieten. Wir von SEEBURGER wissen das. Für die IT ist es nicht immer leicht, die nötigen Innovationen zu liefern, um in einer sich ständig verändernden Welt erfolgreich zu sein. Der Wettlauf im Zuge der digitalen Transformation erfordert eine umfassende und sichere Integration zwischen Anwendungen im gesamten Produktlebenszyklus entlang der Wertschöpfungskette. Um erfolgreich zu sein, müssen IT-Agilität, Kosten, Reaktionsfähigkeit und Sicherheit in Einklang gebracht werden.

Führende Innovatoren[1][2][3] haben gezeigt, dass der Einsatz von APIs (Application Programming Interfaces) im Zuge der Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau eine Antwort liefert. Sie ermöglichen der IT Innovationen durch eine optimierte Anwendungsintegration und eine schnelle, agile Entwicklung. Dabei wird die flexible Bereitstellung in der Cloud, On-Premises oder in einem Mix aus beidem in hybrider Form genutzt.

Anwendungsbeispiele für API-Nutzung im Maschinen- und Anlagenbau

Die Bedeutung von APIs bei der digitalen Transformation im Maschinen- und Anlagenbau wird in folgender Aufstellung der Bereiche, in denen APIs nahtlose Integrationsmöglichkeiten bieten, deutlich:

Prozesse im Maschinen- und AnlagenbauBeispiele für Use CasesAPI Integration und API-Management für Systeme
Produktentwicklung und KonstruktionAnbindung von zahlreichen Anwendungen und Portalen zur digitalen Abbildung von Prozessen in Entwicklung und Konstruktion, wie bspw. Änderungsmanagement, Variantenmanagement, Klassifikation etc.PLM, PDM, DMS, ECM, CAD/CAx, ERP, PPS, MES, Wissensmanagement, C-Teile, Ersatzteilemanagement, Produktkatalogen
Produktion & MontageDigitale Fabrik, Industrie 4.0, (I)IoT, Integration von Shop-Floor-Prozessen mit Business-ITERP, PPS, MES, OPC UA, PLM, PDM, CAM
Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle, QualitätswesenAustausch von Qualitätsdaten, Integration des Qualitätsmanagements in Prozesse der Produktion, Beschaffung, Vertrieb, LogistikZahlreiche Anwendungen (CAQ, PLM, PDM, ERP, PPS, MES) und Plattformen vom Produzenten, Kunden und Betreiber der Maschinen- und Anlagen
Beschaffung & LogistikAnbindung von Zulieferer, Lieferant und Service-Dienstleister zur digitalen und medienbruchfreien Digitalisierung der gesamten LieferketteLogistikplattformen, B2B, EDI, SCM, SRM, ERP, PPS, C-Teile, Ersatzteilemanagement, Produktkataloge
VertriebIntegrierte, digitale Geschäftsmodelle, bspw. Abo, Subscription, Pay-per-Use Anbindung aller Anwendungen und Akteure wie Kunden, Partner und Lieferanten oder auch Betreiber von MaschinenDigitale Vertriebsplattformen, Omni-Channel, Mobile Anwendungen, Use Modelle B2B, EDI, WebEDI, SCM, SRM, ERP, PPS,
Nutzungsphase & Service & After SalesDigitale Smart-Services, Digitale Nutzungs-, BetriebsmodelleDigitale Plattformen für Service & Nutzung, Ersatzteilmanagement, SRM, B2B, EDI, WebEDI, (I)IoT, Industrie 4.04

Tabelle: Beispiele für Anwendungsfälle zur API-Nutzung im Maschinen- und Anlagenbau

API-Integration und API-Management – eine Lösung für die Integrationsherausforderungen

Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, die eine digitale Transformation anstreben, wollen außergewöhnliche Erfahrungen für ihre Kunden und Partner schaffen. Sie erreichen dieses Ziel durch API-Integration und API-Management, indem sie geschäftliche Fähigkeiten und Daten für neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen. Die Ergebnisse umfassen innovative Benutzererlebnisse über Kanäle und Geräte hinweg. Unterstützt wird dies durch die Datenanalyse. Mit ihr können die IT und Geschäftsabteilungen zukünftige Anforderungen vorhersehen.

Der Einsatz von APIs im Maschinen- und Anlagenbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Beginnend in der Produktentwicklung und Konstruktion kann über APIs z. B. die Anbindung von Portalen zum Änderungsmanagement oder Variantenmanagement der unterschiedlichsten Systeme wie PLM, PDM, DMS, ECM, CAD/CAx, ERP, PPS, MES, Wissensmanagement, C-Teile, Ersatzteilemanagement, Produktkatalogen erfolgen.

In der Produktion & Montage ermöglicht die Einbindung von (I)IoT Möglichkeiten die einfache Integration von Shop-Floor Prozessen mit der Business-IT.

Im Qualitätswesen wird der Austausch von Qualitätsdaten ermöglicht, der wiederum die Integration des Qualitätsmanagements in die Prozesse der Produktion, Beschaffung, Vertrieb, Logistik vereinfacht.

In der Beschaffung & Logistik wird durch die Anbindung von Zulieferern, Lieferanten, Service-Dienstleistern und z. B. der Bereitstellung von Produktkatalogen und des Ersatzteilmanagements die digitale und medienbruchfreie Digitalisierung der gesamten Lieferkette möglich.

Dem Vertrieb im Maschinen- und Anlagenbau ist es durch diese Integration möglich, ihren Kunden neue digitale Geschäftsmodelle wie z. B. Abonnements, Subscriptions und Pay-per-Use-Anwendungen anzubieten.

In der für Maschinen- und Anlagenbau immer wichtiger werdenden Nutzungsphase des Service & After Sales Marktes helfen „Smart-Services“, digitale Nutzungs- und Betriebsmodelle zu entwickeln.

APIs verwirklichen diese Vision. Durch einheitliche Standards und universelle Nutzungsnormen ermöglichen sie es, Daten sicher freizuschalten und die Anwendungssysteme relativ einfach zu erweitern. Die IT-Organisation kann den gesamten API-Lebenszyklus verwalten, um APIs zu erstellen, zu nutzen und zu kontrollieren. Für einen optimierten Datenzugriff können API-Richtlinien auf einer detaillierten Ebene verwaltet werden. Jetzt ist der Zugriff auf eine Vielzahl von Unternehmensdateien von jedem Gerät aus möglich – überall und jederzeit, unabhängig davon, wo die Dateien gespeichert sind.

API-Management Plattformen zur Beherrschung der Komplexität

Mit der zunehmenden Verbreitung von APIs entstanden Plattformen, um mit der Komplexität und dem Umfang ihrer Verwaltung Schritt zu halten. Diese werden oft als „API-Management-Plattformen“ bezeichnet. Doch in Wirklichkeit leisten diese viel mehr als nur die Verwaltung der APIs. Die effektivsten API-Management-Plattformen, die heute verwendet werden, bieten viele unterstützende Funktionen. Etwa zur Nutzung von APIs in der Anwendungsentwicklung, bei B2B-Anwendungsfällen und der Content Collaboration, z. B. zwischen Partnern in einer API-Community. Sie ermöglichen eine erweiterte Auswertung der APIs Service-Leistung und -Abhängigkeiten. Zusätzliche Funktionen wie Managed File Transfer (MFT) helfen bei der Anwendungsentwicklung.

Moderne API-gestützte Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sehen sich einer scheinbar einfachen Herausforderung gegenüber, die jedoch ein ernstes Problem bedeutet: die allgemeine Akzeptanz der Anwendungen. API-Management-Lösungen tragen an dieser Stelle zur Lösungsfindung bei. APIs waren zunächst eine spezialisierte Form der Anwendungsintegration. Mittlerweile treten sie jedoch in nahezu allen Bereichen der Anwendungslandschaft auf. Fertige Anwendungen werden nun mit sofort einsatzbereiten APIs ausgeliefert. Zahlreiche Web- und Cloud-basierte digitale Dienste werden mit APIs als einzigem möglichen Verbindungspunkt aufgebaut.

Dieser weit verbreitete Einsatz von APIs verursacht eine komplexe Architektur. Die Anwendungen sind miteinander verbunden und werden zusätzlich immer wieder neu verbunden. Dabei geht der Überblick über die Integrationspunkte leicht verloren. Verschachtelte Abhängigkeiten können verheerende Auswirkungen auf die Leistung von verbundenen Anwendungen haben. Diese müssen von einer größeren Gruppe und nicht nur von IT-Fachleuten beherrscht werden. All dies erschwert es den Unternehmen, die Funktionsfähigkeit der API-Architektur aufrechtzuerhalten.

Eine API-Management-Plattform trägt zur Lösung dieses Problems bei. Diese bietet eine gemeinsame Benutzerschnittstelle, eine Community, einen globalen API-Katalog und den API-„Marketplace“. Sie erleichtert den Übergang von isolierten Teams, die APIs unterstützen, hin zu einer unternehmensweiten Einführung und Nutzung von APIs. Diese sind unabhängig voneinander, versionierbar und skalierbar.

Die architektonische Unabhängigkeit ist einer der zentralen Werte von APIs. Als standardbasierte Systeme benötigen sie keine zentrale Kontrolle. Das ist gut und schlecht zugleich. Unkontrollierte APIs können Chaos auslösen und die Anwendungsleistung sowie die Zuverlässigkeit beeinträchtigen. Ist die Kontrolle jedoch zu sehr zentralisiert, wird das flexible Wesen der Technologie gebremst. API-Management-Plattformen lösen dieses Spannungsfeld durch eine Self-Service-Bereitstellung auf. Dadurch wird die Kontrolle über das ganze Unternehmen verteilt.

Die Plattform verschafft den relevanten Beteiligten die nötige Visualisierung damit alle Elemente der Architektur reibungslos funktionieren. Gleichzeitig können Benutzer ihre eigenen APIs verwalten und so die Agilität insgesamt sicherstellen.

APIs werden heute in jeder erdenklichen Hosting-Umgebung bereitgestellt. Sie sind On-Premises, in privaten Clouds, öffentlichen Clouds und hybriden Clouds zu finden. Damit APIs auf Unternehmensebene arbeiten können, müssen Management-Tools in der Lage sein, über Multi-Cloud- und Hybrid-Bereitstellungen hinweg zu arbeiten. Auf diese Weise kann ein Unternehmen auf APIs zugreifen, unabhängig davon, wo es sich befindet – nämlich mit standardisierten Anwendungen für ihre Überwachung, Verwaltung und Sicherung.

Mit einer API-Management-Plattform die Herausforderungen des digitalen Wandels meistern

Eine API-Management-Plattform bedeutet einen großen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau im Umgang und der Nutzung, APIs einzusetzen. Sie ermöglicht es einer größeren Anzahl von Nutzern, die Vorteile von APIs in vollem Umfang zu nutzen. So können sie ihr Know-How und Flexibilität nutzen, um Innovationen zu entwickeln und das Unternehmen zur digitalen Transformation zu führen. Damit APIs in großem Umfang genutzt werden können, muss das Management-Tool bestimmte Fähigkeiten aufweisen. Es muss integriert, automatisiert und abteilungsübergreifend einzusetzen sein. Mit diesen Funktionen können APIs für interessante neue Erfahrungen für Kunden und Partner im Maschinen- und Anlagenbau sorgen.

SEEBURGER Lösung für API-Integration und API-Management

SEEBURGER bietet umfassende „API LifeCycle Management“ Lösungen für den Aufbau digitaler Geschäftsmodelle:

Wir unterstützen Kunden im Maschinen- und Anlagenbau bei der:

  • Identifikation von Anforderungen und anschließenden Definition eines ganzheitlichen Konzepts für den sicheren Datenaustausch und Integration,
  • Gestaltung von unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Prozessen und Organisationsstrukturen,
  • Umsetzung des definierten Konzepts mit allen notwendigen und dazugehörigen Lösungsbausteinen (siehe Tabelle für Use-Cases und Lösungen – Auszug),
  • nachhaltigen Optimierung und Anpassung des umgesetzten Konzepts an geänderte Rahmenbedingungen.

Die SEEBURGER Business Integration Suite (BIS) sorgt dabei als zentrale Integrationsplattform für einen standardisierten Austausch von Informationen sowie für Datensicherheit und –integrität zwischen allen Akteuren und weiteren Plattformen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Rufen Sie uns an.


[1] https://www.gartner.com/en/documents/3970166/magic-quadrant-for-full-life-cycle-api-management

[2] https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=US45126319

[3] https://go.forrester.com/blogs/category/apis-api-management/

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen?

Wir freuen uns hier über Ihre Nachricht.

Teilen Sie diesen Beitrag, wählen Sie Ihre Plattform!
Michael Dobrindt

Über den Autor:

Michael Dobrindt ist seit Anfang 2020 als Senior Account Executive für den Bereich Process Industries bei SEEBURGER tätig und lebt mit seiner Familie in Berlin. Mit seiner über 25-jährigen Berufserfahrung in den unterschiedlichsten Vertriebs- und Führungsfunktionen der dynamischen Märkte des IT-, EDI- und TK- Umfeldes hilft er heute Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, im Utilitiesbereich und Öl- und Gas Umfeld, die richtige Digitalisierungstrategie zu finden und diese erfolgreich umzusetzen. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis. Als gebürtiger Berliner liebt er seine Stadt mit all seinen Facetten und genießt das reichhaltige Kulturangebot. Gerne verlässt er diese aber auch um mit seinem Oldtimer eine Ausfahrt ins „Grüne“ zu machen, die umliegenden Gewässer mit dem Kajak zu erkunden oder in die Berge zum Skifahren und Wandern.